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Ein erstes Lebenszeichen!

Autor: Jana | Datum: 14 September 2010, 11:08 | 21 Kommentare

Ich weiss es kommt spaet, aber besser als nie. Hier lest ihr wie es mir nach 3 Wochen Tanzania so geht und was ich den lieben langen Tag lang mache.

Hallo aus Bukoba!

Ja ich bin hier schon vor 3 Wochen angekommen, aber irgendwie hatte ich mehr damit zu tun mich hier einzufinden, als euch auf diesem Blog mitzuteilen wie es mir geht. Nun setzte ich mich jedoch doch einmal damit auseinander wie das hier so alles funktioniert, sodass ich euch in Zukunft auch hier ueber meine Zeit in Tanzania berichten kann.

Da ich gerade bei der Arbeit bin und nur kurz Zeit habe mich hier auszuprobieren bevor es weitergeht wird das hier jetzt nicht der mega Text aber vielleicht gelingt es mir ja sogar meinen ersten Rundbrief hier hochzuladen, damit ihr wenigstens ueber meine ersten Tage hier in Bukoba bescheit wisst.

Fuer heute sollt ihr wissen, dass es mir hier sehr gut geht, ich erlebe das eine und andere Abendteuer, versuche mich zurecht zu finden und einen Ueberblick ueber das Leben hier zu bekommen.

Zur Zeit komme ich viel rum. Vom 6.09 bis 10.09. 2010 war ich zum Beispiel mit einer Gruppe von Huyawa-Mitarbeitern in Biharamulu und Chato unterwegs ( ein Distrikt 200-300km suedlich von Bukoba) und habe dort viele Familien besucht sowie Sekondarschulen. Es ist eine sehr arme Gegend so war unsere primaere Aufgabe die Familiensituation zu verstehen, den Menschen zuzuhoeren, ihnen Mut zu machen und Perspektiven zu eroeffnen.

Es war alles sehr spannend fuer mich. Ich habe viel gelernt, viel gesehen, was ich sonst wo in unserer europaeischen Welt wohl lange haette suchen koennen.

Die Armut ist gross, die einfachsten Lebensstandards sind oft nicht gegeben, es fehlt an Nahrung, Kleidung, Behausungen, Bildung, Gesundheitsversorgung!

Was ich tue, wenn ich bei solch einer Familie zu Gast bin fragt euch?! Ich hoere zu, versuche zu verstehen und zu begreifen. Ich nehme diese Menschen war und wenn sie nach Hilfe fragen versuche ich diese Bitte an HUYAWA weiter zu leiten und hoffe, dass das Buget es zulaesst diesen Familien zu helfen. Oft bekommen sie Lebensmittel geschenkt, sodass das Essen fuer die naechsten Tage gesichert ist, aber eine nachhaltige Loesung ist das natuerlich nicht.

Hier in Bukoba, im Office arbeite ich zur Zeit daran ganz viele kleine Theatherstuecke zum Thema HIV/Aids zu schreiben, da in den naechsten Wochen einige Seminare zur "Bekaempfung der Stigmatisierung von HIV/Aids" an weiterfuehrenden Schulen stattfinden.

So, jetzt ist es schon halb eins und da gibt es immer Tee! Deshalb gehe ich da jetzt auch mal hin und lasse es mir schmecken. Machts gut und passt auf euch auf!

Lg Jana

 

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